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Mittwoch, 23. März 2016

Mallory Gleitman - Account Manager at Mariposa Communications in NYC


Mallory Gleitman is working as an Account Manager at Mariposa Communications in New York City.


Dear Mallory, since when are you working at Mariposa Communications? 

I have been working at Mariposa since 2010.

How many people are working at your agency in NYC? 

Right now there are three people who work at Mariposa.

Has always been clear that you want to work in fashion? 

I have always been very interested in the fashion industry. I interned and worked at a few different companies in various fields within the industry while I was in college, leading me to find that PR was my passion!

What was your previous career? 

I studied communications with a minor in textiles and clothing and have worked many seasons of Fashion Week with IMG and KCD Worldwide.

What are your main tasks and what is your daily work? 

No day is ever the same in the fashion PR world, but no matter what I am doing, I aim to create success for each client Mariposa takes on! I stay on top of weekly schedules, reporting, social media, pitching, influencer outreach, etc., as well as constantly looking for opportunities that are out there to help separate our current clients from the rest of the pack.

What do you like most about your job and what is the biggest challenge in the field of fashion PR? 

I love how rewarding it is watching a brand grow and become even more successful while working with Mariposa. The biggest challenge in the field of Fashion PR is always staying ahead of the changing times, and staying on top of all of the exciting new platforms that are now included in the industry (i.e.: digital press, consulting, events and social media for brands).

How important are social media and especially digital influencer for your work?  

All of that is extremely important for us. We maintain social media calendars for interested clients and are constantly looking further into influencer/blogger collaborations to see how we can connect our clients' brands to consumers. The fashion world continues to evolve as technology and media evolves, which certainly has kept us on our toes the last few years!

Which blogs or online magazines do you read regurlaly?

I am always checking Refinery 29, Fashionista, People and Elle. I also love all of the cool interior design blogs out there!

Something ou would love to do in your job? 

I would love to work more events for our clients and in the industry. It's enjoyable for me in preparing them and then watching everything successfully come together.

What is your favorite place in NYC and why? 

This is very cliche, but definitely Central Park. It's such a quiet and magical place in such a crazy, bustling city!

What could you recommend to people who are looking for an entry in your company?

Work hard, think outside of the box, be respectful and always go the extra mile!



Thank you very much, Mallory! 


Sonntag, 17. Januar 2016

Lars Urban - Chief Creative Officer at ProDigitalis Medien




Berlin ist nicht nur die Startup-Hauptstadt Deutschlands sondern mit der Mercedes Benz Fashion Week, Fachmessen wie der Premium und zahlreichen hier ansässigen und entstandenen Modelabels auch Modehauptstadt – eine mit ganz eigenem Charme. Neben den Catwalks der Modehäuser, die ihre neuen Herbst- und Winter-Kollektionen des kommenden Jahres zeigen, widmen sich immer mehr Events auch der Verknüpfung von Fashion und Technologie. Wie beutend dieses Feld ist, welche Events zur Fashion Week in Berlin anstehen und warum Social Media Influencer für Fashion Labels wichtig sind, habe Ich mit dem Kreativ-Chef Lars Urban der Berliner Online & Kreativ-Agentur ProDigitalis Medien (pdm) besprochen.



Seit wann arbeitest du für pdm und was sind deine Hauptaufgaben als Chief Creative Officer?

Im März dieses Jahres werden es vier Jahre – verrückt, wie die Zeit vergeht! Von einer kleinen 3-Mann-Agentur hat sich ProDigitalis Medien in den letzten 6 Jahren zu einer 20-köpfigen Online- & Kreativ-Agentur entwickelt. In dieser Zeit ist viel passiert – ich bin als Werkstudent, dann Produkt- und Marketingmager bei pdm eingestiegen und hatte die Möglichkeit, in den letzten Jahren eine eigene Kreativ-Unit, von Interface Designern, Grafikern, Marketing Managern bis hin zu Online-Redakteuren und Content-Betreuern aufzubauen. Dieses junge Team als Kreativ-Chef zu führen, gemeinsam Ideen zu entwickeln, Produkte zu formen, Marken und Nutzer zusammenzubringen und dafür passende Lösungen und Kommunikationsstrategien zu konzipieren, kann man als meine Hauptaufgaben bei pdm bezeichnen. Hinzu kommen natürlich Aufgaben rund um die Agenturausrichtung sowie allgemeine projekt- und strategiespezifische Tätigkeiten in Kunden- und unseren eigenen Projekten.


Was hast du vorher gemacht

In den Online- und Kreativbereich bin ich eher zufällig gekommen. Da ich mich nach dem Abitur nicht zwischen den Studiengängen Jura und BWL entscheiden konnte, dachte ich mir, ich kombiniere beides durch ein Wirtschaft-und Recht-Studium. Schon am Anfang des Studiums wurde mir jedoch schnell klar, dass vor allem der Marketingpart der BWL-Module eher meinen Vorstellungen und Ansprüchen an meine späteren Tätigkeiten entspricht. Meine Leidenschaft und Identifikation für den Online-Bereich wurde dann schon 2007 bei einem Praktikum und anschließender Werkstudententätigkeit beim damaligen New Economy Star I-D Media geweckt und nachhaltig geprägt. Hier hatte ich erste Berührungen zu Tätigkeiten im Business Development und Kreation. Nach I-D Media folgten Startups und Agenturen wie MovingIMAGE24, 1000jobböresen.de und Moccu, bis ich schließlich bei pdm 2012 die Möglichkeit hatte, meinen eigenen Bereich mitzugestalten – worauf ich sehr stolz bin!


Was ist die größte Herausforderung in deinem Beruf?

In einem kreativen Job ist es immer erforderlich, neue Ideen, Ansätze und Lösungen zu entwickeln, welche natürlich immer unterschiedlichsten Anforderungen unterliegen, sei es von Kunden- und User-Seite aber auch technischen Rahmenbedingungen. Um hier trotzdem mit Ideen überzeugen zu können, ist es für mich ganz wichtig, bei allen Einwirkungen einen gewissen Abstand beizubehalten, um eine Idee nicht von vornherein - da sie dem ersten Anschein nach nicht die Rahmenbedingungen erfüllt - als unpassend, schlecht und nicht gut abzustempeln. Am Puls der Zeit bleiben heißt es da. Die Technologie an sich aber auch das Kommunikationsverhalten entwickelt sich rasant weiter, da müssen Projektentscheidungen manchmal schnell getroffen werden, was organisatorisch nicht immer leicht ist. Zudem bedarf es zweifelsohne oft einer gewissen Überzeugungsarbeit dahingehend, Projektbeteiligte von den Vorzügen einer Idee oder einem Projekt zu überzeugen. Dies kann mitunter ein harter argumentativer „Kampf“ sein. Wenn jedoch am Ende ein gutes Produkt entsteht, der Kunde als auch der Endnutzer zufrieden sind, hat sich diese Mühe auf jeden Fall mehr als gelohnt.


Wie ist bei euch die Schnittstelle zur Fashion Branche?

Wir betreuen einige Portale unserer Kunden auch redaktionell. So liegen allein im Content- Bereich unzählige Schnittstellen zur Fashion Branche, sei es in Online oder Print. So berichtet unsere Redaktion (für Kundenportale) von nachhaltiger Mode, über Produkttrends bis hin zu speziellen Nischenprodukten. Natürlich bringt uns auch als Online- & Kreativ-Agentur das Thema Digitalisierung mit unterschiedlichen Branchen zusammen, da diese nicht nur für den Modebereich viel Potenzial mit sich bringt. Genau hier können wir mit unseren unterschiedlichen Kompetenzen aus Strategie, Kreativarbeit und Technologie optimal ansetzen und neuartige Produkte schaffen. So haben wir bspw. im November letzten Jahres zusammen mit dem TVG Verlag (Herausgeber des Telefonbuchs) ein Innovationsprodukt im Printbereich geschaffen und das klassische Datenlisting in ein Shopping & Lifestyle Magazin für Berlin-Mitte verwandelt. Hier haben wir mit lokalen aber auch internationalen Marken wie MAC, Aveda und McFIT MODELS zusammengearbeitet. Das Cover des Magazins zierte Schauspielerin Isabell Horn in Outfits von EWA HERZOG. Der Kontakt kam vor einigen Jahren auf der Fashion Week zustande – solche Kontakte lassen sich in Berlin relativ gut knüpfen und können zu jahrelangen Partnerschaften ausgebaut werden.



Die Mercedes Benz Fashion Week Berlin steht vor der Tür: Inwiefern ist das für euch als Agentur ein spannendes Event?

Berlin bietet eine Vielzahl an Events, von der Berlinale, über zahlreiche Kunst- und Kulturevents bis hin zu Fachkonferenzen wie die webweek und Highclass-Events à la Bambi- Verleihung. Jedes Event kann aus einem bestimmten Grund für uns relevant sein. So ermöglicht uns bspw. die Fashion Week, unsere Kunden, Partner und Kontakte in einer entspannten Atmosphäre zusammenzubringen und sich über allgemeine Themen und Projekte auszutauschen. Ich glaube, bei dieser Fashion Week wird schon der erste Tag durch das schwedische Modellabel Odeur grandios – geschlechtsneutrale cleane Mäntel über weißen und schwarzen Unterkleidern. Freuen können wir uns ebenfalls auf die auch in den vergangen Jahren wunderbaren Shows von EWA HERZOG, Lena Hoschek, Marcel Ostertag und holyGhost. Mein Highlight seit Jahren: DIMITRI - mit seiner Show bringt er immer einen Hauch italienischer Couture nach Berlin. Spannend werden wohl auch die Berlin Fashion Week-Neulinge Baldessarini und XAVI REYES. Neben den Shows bietet die ZEITmagazin Fashion Week - Party immer einen entspannten Rahmen, um interessante Leute kennenzulernen. Neben all dem sind es aber vor allem Fachkonferenzen wie die ZEITmagazin KONFERENZ Mode & Stil sowie die #FASHIONTECH BERLIN im Rahmen der PREMIUM, welche für mich und unsere Arbeit von großer Bedeutung sind. So bekommen wir durch die FASHIONTECH guten Input zu technologischen Entwicklungen und Zukunftstechnologien rund um das Thema Digitalisierung der Modebranche und lernen interessante Startups kennen. Mit den neuen technischen Möglichkeiten ergeben sich natürlich auch immer neue Kommunikationsformen und –Wege, um Fashionprodukte zielgruppenspezifisch zu vermarkten.


Was würdest Du sagen, wie wichtig sind Social Media und insbesondere auch Influencer für Marken und auch für eure Arbeit?

Blogger und Marken passen gut zusammen! So hat Social Media durch Influencer und Blogger natürlich einen großen Einfluss auf die Markenwahrnehmung. Neben Facebook sind inzwischen vor allem die „Visual Social Networks“ Instagram und Pinterest, Videoplattformen wie YouTube und Vimeo aber auch Dienste wie Snapchat und Vine für Brands unabdingbar. Analysiert man allein Postings und Interaktionen von Nutzern auf Instagram, wird deutlich, wie viele Nutzer private Bilder, Selfies und Videos von sich selbst mit Produkten posten. Hier liegt ein unermessliches Potenzial für Brands durch ein „freiwilliges“ Product Placement, welches Marken nachhaltig nutzen sollten. Hier besteht somit die Chance, glaubwürdig und nah am User zu kommunizieren. So konnten auch wir schon in Zusammenarbeit mit Bloggern nachhaltige Erfolge für Kunden erzielen und diesen so einen weiteren Kommunikationskanal zugänglich machen. Der Aufbau von Influencern als auch das Zusammenbringen von Bloggern und Brands ist für uns als Agentur ein sehr spannendes Umfeld, da sich hier neuartige und spannende Marketing- und Content-Geschichten stricken lassen.


Wie beeinflusst Technologie die Modewelt?

Wie viele Bereiche des täglichen Lebens durch technologische Entwicklungen geprägt sind, entwickelt sich auch die Modebranche durch innovative Technologien weiter. Bestes Beispiel hierfür ist sicherlich die Apple Watch. So hat es Apple als Technologiekonzern erfolgreich geschafft, mit der Uhr ein in der anspruchsvollen und oft skeptischen Modebranche ein Fashion Accessoire zu etablieren. Ich glaube, hier können wir auf weitere Produkte gespannt sein. Wie Technologie auch das Design von Produkten beeinflussen kann, zeigt aktuell das US-Startup ShiftWare, welches an einem Schuh arbeitet, der sich per App mit deinen eigenen Bildern personalisieren lässt. Dein Schuh mit deinen Freunden oder Lieblingskünstler drauf – ist das die Zukunft?! Die Digitalisierung hat aber nicht nur in der Entwicklung neuer (Mode-) Produkte eine große Bedeutung, sondern ermöglicht es auch, das Online- und Offline-Shoppingverhalten nachhaltig zu beeinflussen. So können Brands ihren Kunden in Stores digitale Erlebniswelten bieten und nachhaltig an die Marke binden. In unserer Arbeit u.a. im Bereich der Location Based Services bemerken wir zudem, wie Anbieter, lokale Händler und Labels stark von der Verknüpfung der Online- und Offline-Welt profitieren, bspw. wenn der Nutzer online Informationen bekommt, wo es Produkte offline – also im Store - in einer bestimmten Größe, Farbe und Anzahl gibt. Dies testen wir gerade mobile bei dem Green Lifestyle-Portal Such Dich Grün.


Gibt es irgendetwas, das du unbedingt mal machen möchtest in deinem Job?

Gute Frage! Ich denke, es gibt noch eine unzählige Fülle an Dingen, die ich gern einmal machen möchte. Die aktuelle Weiterentwicklung unserer Agentur, also die strategische Ausrichtung an der wir gerade arbeiten, stellt sicherlich so eine Aufgabe dar. Beeinflusst durch die Digitalisierung ermöglicht auch die Produktentwicklung ein interessantes Arbeitsumfeld um sich kreativ auszuleben. Und das will ich auf jeden Fall noch mehr ausschöpfen. Richtig spannend finde ich zudem den Aufbau bzw. auch die Neupositionierung einer Personal Brand, etwa einen Prominenten bspw. einer neuen Kundenklientel zu öffnen und einen nachhaltigen Imagewandel zu vollziehen – vielleicht ergibt sich dies ja mal in den kommenden Jahren.


 Vielen Dank, Lars!

Bildmaterial Copyright ProDigitalis Medien GmbH

Sonntag, 22. November 2015

Anja Tillack - Geschäftsführerin der Sportmodelagentur McFIT MODELS

Liebe Anja, seit wann gibt es die McFIT MODEL Agency jetzt und seit wann bist du als Geschäftsführerin tätig?

Die Idee, eine eigene Modelagentur ins Leben zu rufen, entstand bereits vor einigen Jahren: Wir haben erkannt, dass in den McFIT-Studios Tag für Tag Mitglieder mit viel Potenzial und athletischem Aussehen trainieren. Diese waren auch die heimlichen Stars in unserem damaligen Print-Magazin „einfach gut aussehen“.

2010 war es dann endlich soweit und wir gründeten unsere eigene Agentur, die McFIT MODEL Agency. Damals oblag mir noch die Marketingleitung bei McFIT und sofort begeisterte mich die Idee, McFIT-Mitglieder zu Models zu machen und sie auf diesem Weg vom Laufband auf den Laufsteg zu begleiten. Die Mischung aus Sport und Lifestyle interessierte mich sehr und so machte ich mich in meiner neuen Position als Geschäftsführerin der McFIT MODELS an den Aufbau der Agentur, die nun die größte Sportmodelagentur in Europa ist.

Wie viele Leute seid ihr insgesamt in der McFit Model Agency?

Aktuell arbeiten über 30 Mitarbeiter am Erfolg der Agentur. Unser Herzstück ist die Booking- und Castingabteilung, wie es in der Modelagenturbranche üblich ist. Diese sind meist die ersten Anlaufstellen für unsere Models und Kunden. Natürlich möchte ich auch unsere McFIT Models erwähnen: aktuell befinden sich über 1.500 Models mit ihrem Profil auf unserer Website und wir wachsen täglich weiter. 




Was hast du vorher gemacht?

Ich komme eigentlich aus dem Eventbereich – mir hat es schon immer Freude bereitet, hochkarätige Veranstaltungen zu organisieren und den Gästen einen unvergleichlichen Moment zu bereiten. Denn „das Schöne“ spielt seit jeher eine große Rolle in meinem Leben. Es liegt daher nahe, dass mich die Idee hinter den McFIT MODELS sofort begeisterte und ich für den Posten der Geschäftsführerin die Marketingleitung bei McFIT ablegte.


Was sind deine Hauptaufgaben und wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Mein Arbeitsalltag besteht natürlich nicht ausschließlich aus Castings und Shootings. Als Geschäftsführerin verantworte ich die strategische und kommunikative Ausrichtung der Modelagentur maßgeblich, damit wir auch in Zukunft talentierte Models für große Kunden verbuchen. Kundenmeetings, Fotoproduktionen und die Talentsuche gehören genauso zu meinem Job, wie die Schreibtischarbeit und Meetings mit meinen Teams. Eine schöne Abwechslung bieten die Abendtermine und Events. In entspannter Atmosphäre kann ich mich hier mit Kunden unterhalten und Kontakte pflegen.


Was ist die größte Herausforderung in deinem Beruf?

Die Modelbranche wird oft verschrien: Magersucht und Ellenbogenverhalten sind leider immer noch Negativthemen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Branche von innen heraus zu verändern. Fairness wird bei uns ganz groß geschrieben! Abgesehen davon, dass wir kein McFIT-Mitglied ablehnen und damit jedem die Möglichkeit geben, sich als Model anzumelden, bieten wir auch jedem die Chance, sich professionell auf die Modelbranche vorzubereiten. Dafür haben wir eigens die McFIT MODELS Academy gegründet und mit prominenten Dozenten besetzt, die ihre langjährige Expertise im Modelbusiness an unsere Models weitergeben – und das vollkommen kostenfrei. Wir arbeiten derzeit mit Dozenten wie Wanda Badwal, David Kirsch, Birte Glang und Waldek Szymkowiak zusammen. Designer Michael Michalsky ist McFIT MODELS Art Director. Und der Erfolg gibt uns Recht: eine gute und langjährige Zusammenarbeit mit Designern, Brands und Models ist bei uns die Regel.

Strong is the new skinny - Fitness-Accounts z.B. bei Instagram und der Fitness-Markt allgemein boomen derzeit: Inwiefern spürt ihr diesen Trend auch bei McFIT bzw. bei euch in der Agentur?

Sportliche Attraktivität rückt immer mehr in den Fokus: Als Sportmodelagentur sind wir sehr gefragt, verbuchen unsere Models mit durchgehend positivem Feedback an große und kleine Kunden. Unsere McFIT Models sind – durch den Sport bedingt – Teamplayer, haben Durchhaltevermögen, einen starken Willen und ein sehr gutes Körperbewusstsein, was ihnen vor der Kamera und auf dem Laufsteg zu Gute kommt. Ich persönliche freue mich sehr über das neue Bewusstsein! 


Wie wichtig sind Social Media und insbesondere auch Influencer für eure Arbeit?

Unsere Social Media Kanäle betrachten wir als direkten Draht zu unseren Models, McFIT-Mitgliedern und allen, die es noch werden wollen. Als Agentur befinden wir uns im Wachstum, direktes Feedback ist für uns daher sehr wichtig. Unter unseren Models sind auch Blogger und Influencer - wir unterstützen es sehr, wenn sie zu Castings und Jobs eine Cam mitbringen und direkt von den Geschehnissen vor Ort berichten. Diese Beiträge sind es, die viele Zuschauer motivieren, McFIT Model zu werden. Auch ich bin regelmäßig in den sozialen Netzwerken unterwegs – hier entdecke ich unter unseren McFIT-Mitgliedern immer wieder großartige Modeltalente.


Dein persönlicher Lieblingssport?

Ich bin meistens schon früh wach und nutze die Zeit vor dem Office für eine Jogging-Runde – je nachdem, wie das Wetter ist, laufe ich entweder im Park oder im McFIT-Studio. Das macht wunderbar den Kopf frei und nach einer ausgiebigen Dusche kann der Tag starten.



Dein Lieblingsort?

Mein Lieblingsort ist eindeutig Berlin! Ich hatte das Glück, viel reisen zu können, aber ich fühle mich hier in der Hauptstadt am wohlsten: Ich persönlich genieße es, das für mich Wichtige direkt vor der Tür zu haben: Parks, Cafés, Stores, das McFIT-Studio und natürlich meinen Arbeitsplatz. Für die Agentur haben wir diesen Standort ganz bewusst gewählt: Berlin hat ein großes Kreativpotenzial, das gerade in Mitte sehr konzentriert ist. Aber natürlich kann ich hier auch abschalten. Berlin kann so facettenreich sein, wie keine andere Stadt. 



Viele Dank, liebe Anja!

Montag, 29. September 2014

Katharina Junkert - Gründerin von IFollowit




Katharina Junkert ist Gründerin von Ifollowit.

Liebe Katharina, wie kamst du auf die Idee eine Social Media Agentur zu gründen, die Blogger und Brands zusammen bringt?
Eigentlich wollte ich Journalistin werden. Während eines Praktikums bei der ARD in Washington D.C habe ich vorgeschlagen, eine Facebook Page für den Sender zu machen. Damals wollte ARD das ganze Social Media Thema noch abwarten; ich bin aber jemand, der etwas kreativ und schnell umsetzen möchte - so kam ich auf Social Media. Um alles darüber zu lernen, habe ich bei Fashiolista in Amsterdam gearbeitet und danach meinen Master in Media & Communications an der London School of Economics gemacht. Meine Masterthesis habe ich über Netaporter´s Facebook Page geschrieben. Mit dieser Erfahrung habe ich schnell meine ersten Kunden noch neben der Uni bekommen.

Seit wann besteht die Agentur jetzt?
Die Agentur habe ich während dem Studium an der LSE 2013 gegründet.



Was zeichnet IFollowit von anderen Social Media Agenturen ab? Wir sind jung, schnell und wir lieben das, was wir tun. Wir arbeiten 24/7 und sehen die Marken nicht als Kunden, sondern fühlen uns Teil der Brand. Zum anderen lieben wir Blogger. Wir können uns mit ihnen identifizieren und sind mit vielen Bloggern auch persönlich befreundet.


Wie sehen die Strukturen bei euch aus? Wie viele Leute arbeiten mit Dir zusammen?
Derzeit haben wir eine talentierte Grafikerin, eine Presseagentin und einen Intern. Wir wachsen ständig und suchen immer Social Media und Design affine Mädchen für das Team.



Wie sieht ein typischer Arbeits(all)tag bei Dir aus?
Das gibt es eigentlich kaum. Oft bin ich unterwegs bei Kundenmeetings in Berlin oder London. Ansonsten geht es morgens los mit viel Matetee, dann den Social Media Content vorbereiten und mit Kunden telefonieren, mittags Meetings mit Bloggern und dann wird oft bis spät in die Nacht gearbeitet. Es gibt viel zu tun und ich genieße jede Sekunde. Choose a job you love, and you will never have to work a day in your life.

Was sind deine primären Aufgaben?
Social Media Ideen mit dem Team besprechen, den passenden Blogger scouten und ständig Instagram, Facebook und Tumblr checken. Mit der Presse telefonieren und To Do Listen schreiben, ich liebe To Do Listen.

Was bringt dein Job sonst noch mit sich, was nicht jeden Tag ansteht? 
Zur Fashion Week und der Premium ist man natürlich mit Kunden in Berlin. Oder zu wichtigen Schmuckmessen wie der Baselworld oder Inhorgenta reist man mit. Nächste Woche geht es nach London, das Projekt ist aber noch geheim.

Was ist die größte Herausforderung? Auch wenn man aus dem Office raus ist, denkt man an die Brands und Blogger und checkt sekündlich sein Handy. Da hilft nur Digital Detox.

Und wie kann man sich das Arbeitsklima und euer Büro vorstellen?  
Ich denke, anders als man es gewohnt ist. Das Büro ist umgeben von weiteren Startups bei denen aber nur Männer arbeiten, da fällt das Office von Ifollowit auf. Die Möbel sind in Weiß gehalten, vieles ist von Kartell. Es gibt immer frische Blumen oder Orchideen, Modezeitschriften, jede Menge Nagellack und durchgehend läuft gute Musik.


Wie bekommst Du zeitlich alles geregelt? Wie klappt das, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen?
Das ist kein 9-5 Job. Social Media schläft nun mal nicht. Es macht Spaß auch noch Samstagsnachts um 2 während man aus ist, einem Kunden in den USA eine Mail zu beantworten. Meine Familie und Freunde unterstützen mich, dafür bin ich sehr dankbar. Während der Uni in London war das anders, da war es oft schwer, Vorlesung und Arbeit zu verbinden. 

Gibt es irgendetwas das du unbedingt erreichen möchtest in deinem Job?  
Gerade erst haben wir eine bekannte Luxusschuhkette gewinnen können, darüber sind wir sehr glücklich. Gerne möchte ich unser Portfolio mit einem Beauty Kunden erweitern. Zudem liegt mein Herz an einem neuen Projekt, das aber noch geheim ist.

Was wünscht du dir für die Zukunft für IFollowit? Was kommt als nächstes?
Weiterhin mit so spannenden Marken und Bloggern zusammenzuarbeiten und dabei Ifollowit weiter etablieren.

War Dir schon immer klar, dass du im Bereich Mode arbeiten möchtest? 
Nein, ich war bis 17 eigentlich nur in Reithosen unterwegs. Mode kam für mich erst viel später. Heute checke ich täglich Blogs und bekomme dabei viel Modeinspiration. London hat Einiges an meinem Style geändert und durch meine Thesis mit Netaporter bin ich ein absoluter Netaporter Shopper geworden. Frei nach "Buy less, choose well" kaufe ich lieber einmal ein Designer Teil und dafür weniger Zara.

Liest du bestimmte Blogs oder Online-Magazine regelmäßig?
Natürlich, ich lese viel Online, die Fashion Blog Liste ist lange - die kann ich hier gar nicht aufzählen. Daneben ist The Edit von Netaporter Pflicht, genauso wie deliciouslyella.com.

Was könntest Du Leuten empfehlen, die in eurem Unternehmen einen Einstieg suchen? Gibt es die Möglichkeiten ein Praktikum zu machen?
Aktuell suchen wir eine talentierte Grafik Praktikantin. Auch sonst freuen wir uns über Initiativebewerbungen, denn wer Social Media und Fashion genauso liebt wie wir, der bekommt auch eine Chance.
(careers@ifollowit.com)

Vielen lieben Dank für das Interview!


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Katharina Junkert is the founder of Ifollowit.

Katharina, how did you get the idea to found a social media agency that connects bloggers and brands?
Actually I wanted to become a journalist. During an internship at ARD in Washington D.C. I suggested to do a facebook page for them. At that time ARD wanted to wait with the social media subject. I am a person who wants to implement things creatively and fast - that's how I came to  Social Media. To learn everything about it I worked for Fashiolista in Amsterdam and afterwards I did my Master in Media & Communications at London School of Economics. I wrote my master thesis about the facebook page of Netaporter. With this experience I soon had my first client during my studies. 

When did you found your agency? 
During my studies at LSE in 2013.

In what way does Ifollowit stand out as a social media agency? 
We are young, fast and we love what we do. We work 24/7 and we don't see the brands as clients but feel as a part of the brand. Moreover we love bloggers. We can identify with them and we count many of them as personal friends.

How do the structures look like? How many people are working with you?

Right now we hava a very talented graphic designer, a press agent and one intern. We are constantly growing and for our team we are always looking for girls who are into social media and design.   

How does a typical working day for you look like? 
Actually, there is no typical working day. I often have meetings with clients in Berlin or London. Otherwise my morning starts with lots of mate tee, preparing the social media content and being on the phone with clients. Around noon I have meetings with bloggers and afterwards I am often working until late at night. There is a lot to do and I am enjoying every second. Choose a job you love, and you will never have to work a day in your life.

What are your primary tasks? 
Discussing social media ideas with the team, scouting the most suitable blogger and constantly checking Instagram, Facebook and Tumblr. Being on the phone with the press and writing to do lists - I love to do lists. 

What does your job bring along that isn't present every day? 
Of course we are in Berlin during fashion week and Premium. I am also traveling to the important jewelry fairs like the Baselworld or Inhorgenta. Next week we are going to London, the project is still secret, though.

What is the biggest challenge? 
Even out of the office, I am thinking about the brands and blogger and checking my phone every second. The only solution is digital detox.

How is the working atmosphere and how does your office look like?
I think it's different from what you are used to. The office is surrounded by further startups with only men working at, so the office of Ifollowit definitely stands out. The furniture is white, a lot of it from Kartell. There are always fresh flowers, fashion magazines, a lot of nail polish and always good music.

How do you manage your time? Is it easy to reconcile private life and work?
This is not a 9-5 job. Social Media never sleeps. My family and friends are supporting me, therefor I'm very greatful. It was different during my studies in London; it was hard reconciling university and work.

Is there anything you absolutely want to achieve? 
We just acquired a well-known luxury shoe brand and we are very happy about that. I would like to diversify our portfolio with a beauty client. Moreover I am very busy with a new project but that's still secret.

What is your wish for the future of your agency?
Furthermore working together with such exciting brands and blogger and establishing ifollowit even more.

Did you always know that you want to work in fashion?
No, until the age of 17 almost everything I was wearing were my riding pants. Fashion came later.
Today I am checking blogs daily and get a lot of inspiration. London changed a lot about my personal style and because of my thesis with Netaporter I totally became a Netaporter shopper. According to "Buy less, choose well" I prefer buying a designer piece and less Zara. 

Do you read certain blogs or online magazines?
Of course, I am reading a lot online, my list with fashion blogs is long. Two of my favorites are  The Edit of Netaporter and deliciouslyella.com.

Do you have any recommendations for someone who wants to apply or get started at ifollowit?
Right now we are looking for a talented graphic intern. We are always happy about applications, because who loves Social Media and Fashion as much as we do, gets a chance. 
(careers@ifollowit.com

Thank you very much!





Donnerstag, 11. September 2014

Rupert Wild - Inhaber und Gründer von WHITE Communications

Rupert Wild ist Inhaber und Gründer von WHITE Communications in München. 
Herr Wild, was haben Sie vor WHITE gemacht?
Ich habe Kommunikationswirtschaft studiert und nach dem Abschluss Ende der 80er-Jahre meinen Einstieg in München beim damals noch jungen Privatfernsehen und Privathörfunk gefunden. Das waren extrem spannende Aufbruchszeiten.

Was war der ausschlaggebende Grund für Sie, ihre eigene Agentur zu gründen? Wie kamen Sie auf die Idee?
Dieser Schritt stand bei mir nicht ganz oben auf der Agenda. Das hat sich vielmehr aus der Situation ergeben. Ich hatte das Angebot, für mehrere Medienunternehmen gleichzeitig zu arbeiten. Da bot sich 1991 einfach eine Freelance- oder Agenturlösung an.

Wer war ihr erster Kunde?
Ein privater Fernsehsender war der erste Kunde. Danach ging das alles sehr schnell. Schon bald kam mit Fila der erste Fashion-Kunde dazu. Damit war die Dynamik meiner Agentur in Gang gesetzt: Sie führte mit Beauty, Fashion, Lifestyle und Sports ins Segment der Premium- und Luxusmarken.

Wie sehen die Strukturen bei White aus? / Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
WHITE Communications ist eine breit aufgestellte inhabergeführte Agentur. Die Geschäftsbereiche sind in Business-Units gegliedert: Media, PR, Event und Digital. Insgesamt sind bei uns rund 30 Mitarbeiter beschäftigt.

Wie sieht ihr typischer Arbeits(all)tag aus?
Es gibt (so gut wie) keinen typischen Arbeitsalltag. Und das ist auch gut so. Wir arbeiten für unsere Kunden nicht mit Standardlösungen, sondern entwickeln mit ihnen vielmehr in unseren Units und Unit-übergreifend die für sie und ihre Anforderungen passenden Umsetzungen. Diese Form des „Customizing“ macht den Alltag eben nicht alltäglich, sondern immer wieder aufs Neue spannend.

Was sind Ihre primären Aufgaben?
Für mich geht es immer und zuallererst darum, das Unternehmen mit den Märkten und den sich im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung ständig verändernden Marktumfeldern weiter zu entwickeln – um so Kunden und Mitarbeitern immer wieder spannende Perspektiven zu bieten.

Wie viele Kunden betreut WHITE inzwischen?
WHITE ist seit mehr als zwei Jahrzehnten langjähriger Partner herausragender Marken aus den Bereichen Fashion und Beauty, Uhren, Schmuck, Accessoires, Eyewear und Sport. Einzelne hier hervorzuheben, würde unserem Anspruch nicht gerecht, dass jeder Kunde für uns in seiner Individualität maximal wichtig ist.

Was bringt Ihr Job sonst noch mit sich, was nicht jeden Tag ansteht?

Veranstaltungen, Messen und Schauen haben sicherlich immer ihren besonderen Reiz. Für mich persönlich sind vor allem die Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen aus Wirtschaft, Kunst, Medien und Kultur besonders wertvoll. Wir bewegen uns in einem ganz besonderen, herausragenden Umfeld. Das macht einfach Spaß.

Was ist die größte Herausforderung in ihrem Beruf?
Ich begreife Herausforderungen als Chancen. Dazu gehört die Suche nach immer neuen Wegen, die Botschaften unserer Kunden an den Mann oder die Frau zu bringen. Out-of-the-Box-Denken ist dazu ein Muss – es schafft den notwendigen kreativen Gestaltungsraum, um sich selbst und andere zu begeistern.

Wie ist das Arbeitsklima bei WHITE?
Wir lieben unsere Marken. Diese Haltung verbindet uns bei WHITE und ist wesentlicher Teil unserer Unternehmenskultur. Aus einer solchen, authentischen Emotionalität heraus entsteht immer wieder einzigartig Großes.

Wie bekommen Sie als Inhaber zeitlich alles geregelt? Klappt es gut Beruf und Familienleben unter einen Hut zu bringen?
Ja das klappt gut, weil ich und meine Familie dies auch wirklich wollen. Sich vom Job auffressen zu lassen ist keine Führungsqualität. Im Gegenteil. Work-Life-Balance schafft das Fundament für nachhaltigen Erfolg.

Gibt es irgendetwas das Sie unbedingt noch erreichen möchten?
Wer als Unternehmer aufhört, Ziele anzustreben, kommt nicht mehr voran. Ja - ich habe viele weiter  Ziele. Darüber zu sprechen ist dann sinnvoll, wenn wir sie erreicht haben und sich ein weiterer neuer Nutzen für unsere Kunden ergibt.

In München gibt es ja doch einige PR-Agenturen. Wie schaffen Sie es langfristig erfolgreich auf dem Markt zu bleiben und die Kunden für sich zu gewinnen?
Indem wir eben keine reine PR-Agentur sind. Das waren wir auch nie. Wir besetzen vielmehr mit unseren Units Media, PR, Events und Digital sehr unterschiedliche, aber einander ergänzende Geschäftsfelder. Dabei ist das Premium- und Luxussegment ein nach wie vor sehr kleines, exklusives Agenturfeld. Hier hat sich WHITE in über zwei Jahrzehntes ein umfassendes Know-how und ein erstklassiges, internationales Netzwerk aufgebaut. Das wissen unsere Kunden und schätzen dies.

Wie läuft das genau ab: kommen die Kunden auf Ihre Agentur zu und sie „pitchen“ dann mit anderen Agenturen um den Kunden oder gehen Sie als Agentur auf neue potentielle Kunden zu?
Wir pitchen grundsätzlich nicht. In der Regel kommen die Kunden auf uns zu, weil sie genau nach diesem Angebotsprofil und der Kompetenz gesucht haben. Wenn wir gegenseitig das Gefühl haben zusammenzupassen, dann klappt es auch mit der Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei, dass wir mit unseren Leistungen die Kunden nachweislich erfolgreicher machen. Die Umsatzentwicklung ist dabei das Maß, um das Invest in die Kommunikation zu bewerten. Daran wollen und müssen wir uns messen lassen.

Lesen Sie bestimmte Blogs oder Online-Magazine regelmäßig?
Es gehört zu meinen Aufgaben, die Entwicklung der Medien – online wie Print – zu verstehen, zu analysieren und ihre Relevanz und Möglichkeiten einzuschätzen. Besondere Favoriten habe ich da nicht, nehme aber sehr wohl zur Kenntnis, dass sich in diesem Segment sehr viele unterschiedliche Ansätze ergeben, die nicht nur gut und professionell gemacht sind, sondern vor allem auch zielgruppenspezifisch eine hohe gestalterische und inhaltliche Qualität bieten.

Ihr Lieblingsplatz in München?
Im Moment ist dies der englische Garten, wenn er mit seiner morgendlichen Magie das Joggen zu einem großen Erlebnis macht – das ist für mich München vom allerfeinsten.

Was könnten Sie Leuten empfehlen, die bei WHITE einen Einstieg suchen? Gibt es die Möglichkeiten ein Praktikum zu machen?
Praktika sind möglich, Bewerber sollten schon etwas Erfahrung im Umgang mit Marken und Medien mitbringen. Ansonsten empfehle ich Interessenten: einfach bewerben und begeistern Sie uns für sich. Die Tür steht offen. 

Vielen lieben Dank!

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Rupert Wild is the owner and founder of WHITE Communications in Munich.


Mr. Wild, what did you do before?  
I studied communications and after my graduation at the end of the 80s, I found my way into the (at that time still young) private television and private radio. This was a very exciting time.

What was the main reason for you to found your own agency?
This step was not planned, moreover it resulted from the situation. I received an offer to work for several media companies at the same time. In 1991 a freelance or agency solution made sense.

Who was your first client?

The first client was a private television channel. After that, everything went very fast. With Fila soon the first fashion client joined in. Hence the dynamic of my agency was activated: it led with beauty, fashion, lifestyle and sports into the segment of premium and luxury brands.

How do the structures at White look like?
WHITE Communications is a quite diversified owner-managed agency. The business segments are divided into business units: Media, PR, Event and Digital. All in all around 30 employees are employed.

How does a typical working day look like?
There is (almost) no daily working routine. And that's a good thing. For our clients we don't work with standard solutions, but instead in our units and also across these units, together with our clients we develop implementations that fit them as well as their demands. This kind of "customizing" keeps the daily routine exciting and diversified every day.

What are your primary tasks?
For me it's all about enhancing the company with the markets as well as with the in the age of progressive digitalisation constantly changing market environments - to consistently provide clients and employees exciting perspectives.

What else does your Job bring along that is not present every day?
Events, fairs and exhibitions always have a special charm. For me personally, meetings with extraordinary people from the fields of economy, art, media and culture are especially valuable. We are moving in a very special, outstanding environment. That simply makes a lot of fun.

What is the biggest challenge in your job?
I see challenges as chances. That requires always searching for new ways to sell the messages of our customers to their customers. Out-of-the-box thinking is a must-have - it creates the required creative room to thrill yourself and others.

How is the working atmosphere at WHITE?
We love our brands. This attitude connects us at WHITE and is an essential part of our company culture. Again and again something great and unique occurs out of such an authentic emotionality.

As the owner of WHITE: How do you manage your time? Is it easy to reconcile family and work?
Yes, that works pretty good because me and my family really want this. Being devoured by work is no entrepreneurial quality. On the contrary: A healthy work-life balance is the basis of sustainable success.

Is there anything you still want to achieve?
If you stop setting yourself ambitious goals as an entrepreneur, you will stop moving forward. Yes, I have many further goals. However, talking about them only makes sense when we have achieved them and when they result in an additional benefit for our clients.

There are several PR agencies in Munich. How are you successfully positioning yourself in the market and how do you succeed in gaining clients?
By not just being a PR agency - and we have never just been one. With our different units Media, PR, Events and Digital, we rather try to occupy very distinct but complementary business sectors. The premium- and luxury segment still is a very small and exclusive one, in which WHITE managed to acquire an extensive knowledge and established a first-class, international network. Our clients do know and appreciate that.

Do clients approach your agency and you then compete with other agencies for the mandate or do you approach potential clients yourself?
We are generally not pitching. Normally clients approach us because they specifically searched for our product and / or our expertise. If we both have the feeling that we fit together, then normally there are no problems regarding the collaboration at all. Thereby, our main focus is to verifiably make our clients more successful. Hereby the development of sales is the measure to value the investment in communication - we want and have to be valued by this.

Do you read any particular blogs or online magazines regularly?
It is part of my job to understand, analyse and assess the relevance and opportunities of both, online and print media, but I do not have any particular favourites. Nevertheless I do realize that within this segment many approaches are emerging, which are not only done in a very professional manner but also target-group-specific and of high creative and contentual quality.

Your favourite place in Munich?
At the moment I would have to say the “Englische Garten”. Its magical atmosphere in morning makes jogging a unique experience – that for me is Munich at its best.

Do you have any recommendations for someone who wants to apply or get started at WHITE? Are there any vacant internship positions?
Internships are possible; applicants should ideally have some first experience in working with brands and media. Apart from that I recommend anyone interested: Just apply and inspire us. The door is open!

Thank you!!

Samstag, 11. Januar 2014

Corinna Springer - CEO and Founder of Nouveau PR

Corinna Springer is CEO and Founder of Nouveau PR a New York based agency focusing on brand building through consulting and selective PR strategies. Nouveau PR represents fashion designers like A.F. VANDEVORST, Parkchoonmoo, Dominic Louis as well as accessories brands and artists.












Dear Corinna, since when are you doing this job?
Nouveau-PR has been founded 6 years ago and all in all I am working for 15 years in this branche.

What is your daily work?
There are no typical work days for me – There is lots of work on the computer, making certain everyone knows what to do, meetings with prospective clients, accounting. Really, every day is different.

How does a typical day during fashion week / press days look like?
There is also no typical day, just longer hours: I am running around to see all the clients and collections, doing seating plans together, discussing details for front of house. Also backstage approving of styling, casting etc. Last season we had twelve shows and presentations!

How would you describe the working atmosphere in your office?
The atmosphere is relaxed most of the time. I put a lot of effort into creating a healthy, motivating work ambiance, based on mutual respect and every one knowing what needs to be accomplished in which time frame. Occasionally it gets tense during fashionweek preparations, but most of the time relaxed and enjoyable.

What do you like most about your job?
The positive, good ambiance. I love my work and enjoy constant contact with stylists and editors, co workers, designers etc.

What ist the biggest challenge in your job?
To keep myself continously motivated and not loose interest in fashion because it can be so superficial. Sometimes I’d rather be saving lives or doing something more meaningful, than contributing to consumerism. Which is why I need to always represent labels that have a strong narrative, an artistic motivation and background, or somehow strive to be sustainable, eco friendly and humanitarian.

Has always been clear that you want to work in fashion?
Kind of. I have become interested in it because it became a form of self expression for me in a very stuffy, elite environment, where I simply didn’t fit in. At first I wanted to be a model, but then through a miraculous chain of events I ended up in PR, close to all these creative people and i knew it was the right thing.

What was your previous career?
In 1994 I moved to Paris and studied french literature. Meanwhile I started working in the boutique of the japanese designer Shinichiro Arakawa as a sales person and then I did an internship there in PR.
After that I studied Arts Plastiques while I was working at Totem ( my first real job) as a PR assistant, then manager, in charge of dutch designers, some smaller brands and then belgian designers and my current client AF Vandevorst.
In 2004 I moved to New York City and became Public Relations Director at the denim and lifestyle brand Rogan. 2 years later I became the PR Director at Helmut Lang.
In 2007 I started my own company and opened Nouveau PR.

What was the reason for you to found your own agency in NYC ?
It was important for me not to depend on any employer to have a Visa, and I was already working on a business plan when I was at Rogan – I knew I wanted to have my own company and at the time it also seemed like a good idea. I think I am filling a hole in the range of PR offices with maybe more creative types than most. After having experienced the more corporate side of things, with all its negative components I felt compelled to just do my own, and I met a life coach who helped me through the first steps and further :)

Today a lot of people want to work in fashion – Do you have an advice how to get there?
If you want to work in fashion, in order to have credibility as a designer or a stylist, a photographer, make up artist hairstylist etc- know the basics, go to the best schools, get the best mentors and when you graduate, ASSIST some one you admire, and LEARN from that person all you need to know. Be passionate about it, know that in the beginning it's hard, you need to be ready and open to work hours and hours and maybe putt your personal life on hold for a bit, for the time being. If you want to be in that world, be ready to be a slave for a while, then when you feel ready move on and do your own.

Could you imagine to work somewhere else than in NYC?
No. not right now - I love NYC.

What are your / Nouveau PR’s goals for the future? 
A lot is in the pipeline already, stay tuned :)

Which blogs or online magazines do you read regurlaly?
I'm not a blog person but I do check out Business of Fashion, WWD, style.com and I occasionally write for Oracletalk a website that brings together the most interesting of fashion, art, science, and also more esoteric stuff.

What could you recommend to people who are looking for an entry in your company?
We are always looking for interns who are looking for an exciting experience in NYC and who are motivated and interested in learning more about the behind the scenes.

Thank you very much, Corinna! 
 

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